Archive for September, 2006

letzter Tag in Manhattan

Saturday, September 30th, 2006

Die Tour durch den Central Park musste natürlich nachgeholt werden. Diesmal blieb ich am Rockefeller Center unten in der Metro und fuhr rauf zur 72nd Street, wo man den Park direkt am Strawberry Fields betritt. Von da an führten verschlungene Pfade mich nach Norden, bis ich am Ende des großen Sees wieder in die U-Bahn stieg.

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Da es der letzte Tag vor meiner Rückkehr nach Long Island war, wurde es noch ein wenig hektisch, denn außer dem Central Park lag noch Lower Manhattan mit der Wall Street auf dem Programm, was am anderen Ende der Insel liegt. Mit der Metro ist man jedoch recht schnell da.

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Quad Stacker - eine Hommage

Friday, September 29th, 2006

Es gibt ihn - und ich hab ihn gegessen: den perfekten Burger. Er ist die Inkarnation des amerikanischen Traums, die Pamela Anderson aller Fast-Food-Gerichte, er ist Rebell und Establishment in einem, die Antwort auf Size Zero, auf den neu aufkommenden Magerkeitswahn und die Lösung für alle, die Victoria Beckham nicht mehr sehen können.

Ein Burger, der auf neumodischen Schnickschnack verzichtet und stattdessen alte Werte in Perfektion wieder zum Vorschein bringt. Vier Lagen Fleisch, vier Lagen Käse, garniert mit knusprig gebratenem Speck, eingepackt in samtweiches Weißbrot, kommt er ohne Zusatz von Zwiebeln, Tomaten oder Salat aus. Das ist er, der König aller Burger. Der Quad Stacker.

Außenansicht
die Außenansicht

Innenansicht
die Innenansicht

Midtown & Empire State

Friday, September 29th, 2006

Zurück aus Boston wollte ich meine zwei verbliebenen Tage etwas entspannen und noch etwas mehr von Manhattan sehen. Mein Plan für den Dienstag war, im Central Park auf Erkundung zu gehen. Beim Umsteigen am Rockefeller Center zwang mich jedoch der Durst nach einer Flasche Wasser an die Oberfläche, so dass ich den Tag stattdessen in Midtown verbrachte.

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Nachmittags machte ich einen erneuten Anlauf Richtung Central Park. Doch plötzlich fand ich mich erst vor, und dann auf dem Empire State Building wieder, so dass ich den ursprünglich gefassten Plan leider begraben musste. Einmal oben, verbrachte ich dort den Nachmittag und blieb noch bis zum Sonnenuntergang, bevor es Richtung Downtown ging, wo ich mit Nick verabredet war.

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Boston

Friday, September 29th, 2006

Nachdem vorletzte Woche Nathalie zu Besuch in New York gewesen war, drehten wir den Spieß um, und ich besuchte sie vergangenes Wochenende in Boston. Die Verbindung mit dem Chinatown Bus ist mit 5 Stunden Fahrt im erträglichen Rahmen und vor allem der Preis mit 15$ unschlagbar.

Da Nathalie in einem Labor arbeitet und nur am Sonntag Zeit hatte, verbrachten wir diesen Tag auf Fahrrädern, mit denen wir in Boston und Cambridge rumfuhren und uns hauptsächlich Harvard und MIT anschauten. Am Montag erkundete ich Downtown Boston auf eigene Faust.

Hier einige Bilder:

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Jazz - der Festspiele letzter Teil

Friday, September 29th, 2006

Zugegeben, es ist schon eine Woche her. Aber letzten Freitag hatte ich zum letzten Mal Karten für ein Konzert im Blue Note, und zwar für das McCoy Tyner Trio mit Pharoah Sanders.

Die drei Jazzclubs, in denen ich bisher war, unterschieden sich gänzlich in der Atmosphäre. Das Blue Note ist wohl der amerikanischste von den dreien. Der Vergleich zu den engen dunklen Pubs mit Neonlichtern, die man in amerikanischen Filmen sieht, wäre zwar ein wenig überzogen, allerdings geht das Ambiente in diese Richtung. Im Gegensatz dazu, wirkt das Birdland eher wie ein Nobelrestaurant. Es ist heller beleuchtet, die Tische sind auf Stufen tribünenartig angeordnet, und die Gesellschaft hier macht den feineren Eindruck. Einziger Wermutstropfen: es ist es der einzige Club von den dreien, der über keinen Steinway-Flügel verfügt. Das Village Vanguard ist wohl das europäischste der drei Jazzclubs. Im Gegensatz zu den anderen ist es im Keller gelegen, und auch wenn es sich schwierig erklären lässt, aber Räume im Untergeschoss haben immer ein ganz eigenes Flair. Vielleicht liegt es an den fehlenden Fenstern, oder an der tiefen Decke, oder weil es genau so eingerichtet ist, wie man es sich Kellerkneipen vorstellt: Schwarzweißfotos von Musiker an den Wänden, alte Blechblasinstrumente, klapprige Holzstühle und -tische… und die mit Abstand hübschesten Kellnerinnen.

Als Location also, wäre das Blue Note nicht erste Wahl für mich. Allerdings kann man nicht umhin, festzustellen, dass dort die bekanntesten Musiker auftreten, und das McCoy Tyner Trio mit Pharoah Sanders gehört eindeutig zur Crème de la crème. Es fällt mir jetzt einmal mehr schwer, ein Konzert zu beschreiben, deswegen sei es mit der Bemerkung getan, dass das Konzert einfach phänomenal war und alle drei vorherigen in den Schatten gestellt hat.

McCoy Tyner Trio mit Pharoah Sanders
v.l.: McCoy Tyner (piano), Pharoah Sanders (sax), Charnett Moffett (bass), Eric Kamau Gravatt (drums)

Projekt beendet!

Friday, September 22nd, 2006

Später als erhofft, aber früher als geplant, bin ich nun fertig mit meiner aktiven Laborarbeit. Jetzt heißt es Bericht schreiben, und mal sehn, ob das für eine wissenschaftliche Veröffentlichung reicht. Mein besonderer Dank gilt meinem Betreuer Dr. Wang und ebenso Dr. Tian. Von nun an werd ich eine Woche Urlaub machen, bevor es wieder zurück nach München geht.

Dr. TianDr. WangXie
v.l.: Dr. Tian, Dr. Wang, Hr. Xie

the Vanguard session

Friday, September 22nd, 2006

Am Dienstag sollte meine Laborarbeit eigentlich zu Ende gehen. Dass es nicht so kam lag an meiner Ligation, so dass das Konzert im Village Vanguard, für das ich zusammen mit Nick Karten hatte, noch keine Abschlussfeier war. Dies tat meiner Stimmung keinen Abbruch, denn die Rückfahrt am nächsten Morgen zur Uni war ohnehin geplant und so stieg ich voller Vorfreude an der Uni in den Zug Richtung Manhattan.

Die Vorfreude sollte nicht vergebens sein, denn das Konzert unterschied sich wesentlich zu den zwei vorherigen. Hört man klassische Jazzensembles, laufen Stücke alle nach nem ähnlichen Muster ab: Zuerst spielen alle ein gemeinsames Thema. Ist dieses beendet, fangen die Solisten der Reihe nach mit ihrer Improvisation an, wobei die Akkordfolge des Themas eingehalten wird. Die Improvisationen begleiten üblicherweise nur die Rhythmusgruppe (Bass, Schlagzeug) und wenn vorhanden das Piano, alles natürlich in einer Hintergrundslautstärke, damit die Aufmerksamkeit gänzlich dem Solisten gilt, der die Gelegenheit nutzt um zu zeigen, was er alles drauf hat.

Die Aufführung des Fred Hersch Trios war dahingehend anders, als das mehr Wert auf den Zusammenklang gelegt wurde. Statt markanter Soli wurde die Musik mehr auf die Harmonie der drei Instrumente ausgelegt. Nebenbei entstand den Eindruck, dass hier deutlich mehr nach Partitur gespielt wurde als auf anderen Jazz-Konzerten. Dies war auch damit verbunden, dass die Musik wesentlich introvertierter, sogar lyrisch war. Da die gespielten Stücke wohl zu denen zählen, die besser werden, je öfter man sie hört, würde ich mir wünschen, dass von dieser Konzertreihe eine Aufnahme entsteht.

ps: unser Tisch war direkt neben der Bühne :-P

Fred HerschDrew GressEric McPherson
Fred Hersch (piano), Drew Gress (bass), Eric McPherson (drums)

mehr Jazz … und mehr

Friday, September 22nd, 2006

Letzten Freitag war ich in einer hervorragenden Stimmung: Meine Versuche sollten, wenn alles klappte, am Dienstag beendet sein. Zwar ist es nicht so gekommen, aber dies sollte ich erst am darauf folgenden Montag erfahren. Noch mehr als auf das Ende meines Laboraufenthaltes, freute ich mich auf den Besuch von Nathalie, einer Freundin aus der Schulzeit, die seit zwei Wochen in Boston lebt.

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wieder ein Wochenende vorbei

Wednesday, September 13th, 2006

Wo soll ich nur anfangen? Es ist schwierig, ein Wochenende kurz zusammenzufassen. Man sitzt vor der lüftersummenden Tastatur, schreibt, löscht, schreibt, löscht erneut, bereut, schreibt neu… ohne jemals das Ringen nach der perfekten Formulierung zu gewinnen. Das eigentliche Dilemma, nämlich, liegt in der Auswahl der zu schreibenden Sachen: “soll ich das erzählen?”, “ist das hier wichtig?”, “interessiert das wen?”

Auch wenn, oder besonders weil sich solche Fragen in aller Regel mit “nein” beantworten lassen, so ist es mir doch immer wieder eine Freude, Dich, werter Leser, mit all dem Unfug zu überschütten, der mich, und indem du es ließt, auch dich, von Tag zu Tag plagt; der an mir nagt, weil es durch die Umwandlung ins Wort ausbleicht und rissig wird, und dich, indem jenes alte Lumpenteil sich um ein ganz bestimmtes Teil deines Hirnstamms wickelt, das gemeinhin als “Schlafzentrum” bekannt ist.

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Mehr Bilder von NYC

Wednesday, September 6th, 2006

Nachdem wieder eine Arbeitswoche beendet war, hatte ich am Sonntag wieder die Gelegenheit, die Stadt zu erkunden. Zum ersten Mal auf mich alleine gestellt, begann mein Tag mit einer Promenade über die Brooklyn Bridge hinauf nach Manhattan. Von dort aus ging es zunächst an den Hudson River, und über viele Umwege schaffte ich es sogar bis zum Times Square. Hier ein paar Fotos.

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