Unterwegs im Zug

Japan hat eines der fortschrittlichsten Eisenbahnnetzte der Welt, wenn nicht sogar das fortschrittlichste. Besonders interessant für Urlauber ist der Erwerb eines Japan Rail Passes, ein Pauschalticket, dass man vor Reisebeginn im Ausland kaufen muss. Diese Karte erlaubt es dem Inhaber innerhalb einer gewissen Zeitdauer alle Züge des Japan Rail Netzwerks zu nutzen, Fern- sowie auch Nahverkehrszüge.

Wer wie ich mit dem Zug von Tokyo nach Kyoto reist, für den ist ein solcher Japan Rail Pass unabdingbar, kostet das gewöhnliche Hin- und Zurück-Ticket doch in etwa das gleiche wie die gesamte Wochenkarte. Man darf sogar im Shinkansen fahren, der japanischen ICE-Äquivalente, die mit 300 km/h durch die bergige Landschaft braust und dabei erstaunlich ruhig und leise ist.

Wenn man im Zug auf der Nordseite sitzt, kann man auf der Strecke Tokyo-Kyoto sogar einen Blick auf den Mt. Fuji erhaschen. Man sagt, dass der Berg die meiste Zeit des Jahres in Nebel und Wolken gehüllt ist und nur selten seinen Gipfel entblößt. Letztlich bot sich der Fuji-San auch mir in seiner bevorzugten Form dar.

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