Nara

Nara war von 710 bis 784 die erste Hauptstadt Japans. 784 zog der kaiserliche Hof nach Kyoto um, um sich dem Einfluss der immer mächtiger werdenden Mönche Naras zu entziehen. Heute beherbergt die Stadt immer noch zahlreiche Tempel und Schreine, darunter den Todai-Ji, das größte Holzgebäude der Welt.

Rund um den Nara-Park leben rund 1200 zahme, frei rumlaufende Hirsche. In Shinto-Zeiten galten sie als Boten der Götter, weswegen man sie hier willkommen hieß, und im Laufe der Zeit bildete sich hier eine bemerkenswerte Population. Die Tiere sind äußerst zutraulich und auf ihrer Suche nach Futter tragenden Menschen zuweilen sogar renitent. Hat man jedoch nichts Essbares, so wird man sehr schnell mit Gleichgültigkeit gestraft und kann unbehelligt seines Weges gehn.

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