Schnee

February 17th, 2009

Eigentlich war der Winter bereits von der warmen Frühlingssonne verdrängt worden. Doch als ich heute aus dem Fenster sah, lag Schnee auf den Straßen. Zum ersten Mal in diesem Winter.

Bei Hai und Hou Hai

February 16th, 2009

Im Zentrum von Peking reiht sich eine Kette kleinerer Seen, die nach den Vorgaben von Feng Shui die Innenstadt durchziehen. Ehemals dem Kaiser vorbehalten spenden die Ufer nun dem einfachen Volk Ruhe und Erholung von der alltäglichen Hektik.

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Anpfiff zur zweiten Halbzeit

February 15th, 2009

Diese Woche fängt die Uni wieder an, und wie bereits das letzte Semester beginnt auch dieses mit Einstufungstests und Exkursionen. Zum Auftakt stand wieder die Verbotene Stadt auf den Plan. Es geht wieder los.

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Regen

February 12th, 2009

Der erste Niederschlag seit Oktober. Keine Ahnung wo ich meinen Regenschirm verstaut hab.

Der alte Sommerpalast

February 10th, 2009

Neben dem bekannten Sommerpalast verbirgt sich in nicht großer Entfernung der alte Sommerpalast. Im frühen 18. Jahrhundert erbaut, erstreckt sich die Gärten- und Palastanlage über 16 Hektar Land, unterteilt in drei Gärten. Im Jahr 1860 wurden die Anlagen durch Alliierte Truppen unter britischer Führung zerstört und seitdem niemals wieder aufgebaut. Was bleibt sind Ruinen, sind Gärten, die Platz zur Erholung bieten für Rentner, verliebte Paare, streunenden Katzen, Kindern mit ihren Eltern, und – mittendrin und unbehelligt von allen – eine einzelne Ente.

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Neujahr ist vorbei

February 10th, 2009

Nach chinesischem Kalender ist heute der 15. Januar und damit zugleich das Ende der Neujahrszeit. Es ist auch die Nacht, an dem man seine ganzen verbliebenen Feuerwerkskörper in den Himmel schießt. Damit endet die zwei Wochen währende Feuerwerkszeit, und der Frühling kann endlich kommen.

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Das Jahr des Rinds

January 26th, 2009

Ich wünsche Euch allen ein frohes Chinesisches Neujahr!

Mit dem heutigen Tag löst das Rind die Ratte ab, und das Jahr 2009 hält auch in Peking Einzug. Genau 20 Jahre ist es nun her, dass ich das letzte Mal das Frühlingsfest in Peking feiern durfte. Und Neujahr ist nicht nur in Deutschland Zeit des Ausnahmezustands. Tatsächlich zeigt sich die Stadt seit einigen Tagen von einer ganz anderen Seite.

Das Chinesische Neujahrsfest ist traditionell die Zeit, in der alle Menschen nach Hause, spricht in ihre alte Heimat fahren. Wenn gemäß offiziellen Schätzungen ca. 180 Mio Menschen am selben Wochenende mit dem Zug verreisen wollen, führt das zunächst zu endlos langen Schlagen an Fahrkartenverkaufsständen. Anschließend sind alle Supermärkte völlig überfüllt, weil jeder noch schnell Neujahrseinkäufe tätigen muss. Nach dem Sturm, jedoch, kommt die Ruhe: kurz nach Ferienbegin, beginnt sich die Stadt zu leeren. Derzeit hat man das Gefühl, Peking habe die Hälfte seiner Einwohner verloren. Die Straßen sind leer, man steht nicht mal mehr in der Innenstadt im Stau, man kommt ungehindert in Busse und U-Bahnen rein… zusammengefasst kann man sagen, an Neujahr ist es hier wirklich angenehm.

In der Neujahrsnacht selber ist hier die Hölle los. Was hier an Feuerwerkskörper in den Himmel geschossen werden hat eine ganz andere Qualität und Quantität als in München. Ein Unterschied ist: Chinesen scheinen nicht so auf Raketen zu stehen. Stattdessen greift man hier auf Unmengen von Böller zurück - oder Feuerwerksbatterien, die teilweise eine Größe von zwei deutschen Bierkästen erreichen. Auch gibt es Feuerwerkskörper, die sehr an Mörsergranaten erinnern - und auch wie selbige abgeschossen werden. (In Deutschland würde sowas vermutlich unter das Kriegswaffengesetz fallen).

Jedenfalls muss man wirklich selber hier sein, um Neujahr in China zu erfahren. In Worte lässt sich das ganze nicht fassen. In diesem Sinne:

恭喜发财!

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Lamakloster

January 13th, 2009

Klausuren sind um. Da hat man wieder Zeit für Ausflüge. So wie am Sonntag, als es zum Lamakloster ging, der schönsten Klosteranlage in Peking. Besonders beeindruckend ist die 17 Meter große Buddha-Statue, die aus einem Stück Holz geschnitzt ist. Man sagt, dass man beim Bau des Klosters zuerst die Statue errichtete und anschließend erst den Tempel drumrum erbaute, da man den Buddha sonst nicht reinbekommen hätte.

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PKU

December 7th, 2008

Zugegeben. Die Bilder sind schon ein wenig älter, aber damit ihr wisst, wo ich mich die ganze Zeit rumtreibe, gibt’s hier Bilder vom Campus.

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Zeit zum Durchschnaufen

October 4th, 2008

Das Semester hat in Deutschland noch nicht begonnen, und wir haben schon das erste Mal Ferien. Klingt ungerecht? - Ist es auch. Denn abgesehen von den drei Tagen, die wir rund um den Nationalfeiertag am 1. Oktober frei kriegen, gibt es nur noch zu Neujahr einen Tag frei. Zu allem Überfluss musste ich meine bisherigen Ferientage auch noch krank im Bett verbringen, nachdem ich entweder verseuchtes Rindfleisch oder vergiftete Pilze gegessen hab. Was den Milchskandal anbelangt, gehöre ich - Laktoseintoleranz sei Dank - glücklicherweise nicht zur Risikogruppe.

Nachdem die Uni langsam richtig auf Touren gekommen ist, kann ich mittlerweile ein kleines Zwischenfazit ziehen. Alles in allem ist es doch recht anstrengend, was vor allem durch mein gutes Abschneiden im Einstufungstest bedingt ist (hätt ich doch ein paar Fehler mehr gemacht). Jedenfalls bin ich in Advanced 2 gelandet, was die zweithöchste von 9 Stufen ist. Insgesamt hab ich vier verschiedene Kurse, auf die insgesamt 20 Präsenzstunden anfallen. Für jede Präsenzstunde muss man noch mit einer Stunde Nach- und Vorbereitung rechnen, so dass man am Ende bei einer 40-Stunden-Woche landet. Für mich Bachelor/Master-gestählten Studenten also Alltag. Ungewohnt ist lediglich, dass hier Anwesenheitspflicht besteht.

Was das Pekinger Nachtleben angeht, muss ich zugeben, dass ich bisher noch nicht viel Zeit hatte, es zu erkunden. Das kommt hoffentlich noch, sobald ich meine Wohnung endgültig eingerichtet hab. Als oberste Punkte stehen auf meiner Liste zunächst die Anschaffung neuer Vorhänge sowie einer weichen Matratze (auf meiner jetzigen kann man jede einzelne Feder spüren). Als nächstes kommt die Besorgung eines Metronoms und einer Gitarre. Mächtig viel zu tun also…